Gartenzaun aufstellen wie ein Profi

Es gibt viele Gründe, einen Gartenzaun aufzustellen. Ein Hund, der gerne herumstreunert oder die neugierige Nachbarin, die einfach auf’s Grundstück läuft. Bei mir waren es sowohl Nachbarin und Hund. Daher musste er her, mein neuer Maschendrahtzaun!

Übersicht Gartenzäune

Es gibt verschiedene Zäune mit ihren Vor- und Nachteilen.

  • Metallzierzäune: In der Regel nicht besonders hoch, dafür schön anzusehen. Die Optik hat jedoch auch ihren Preis, denn ein Zaunfeld kostet bereits rund 100 Euro.
  • Doppelstabmatten & Einstabmatten: Diese Variante ist schön stabil und mit Gambionen zwischen den Zaunelementen sieht das ganze wirklich nett aus.
  • Holzzäune: Holzzäune sind naturbelassen und sehen wirklich toll aus. Jedoch benötigen sie regelmäßige Pflege, da das Holz unter Wind und Wetter leidet.
  • Drahtzaun: Die wohl günstigste Variante ist der Maschendrahtzaun, richtig aufgestellt ist dieser sehr robust und benötigt keine Instandhaltung.

Beton oder Einschlagbodenhülse?

Um die Pfosten in der Erde zu befestigen, hast du zwei Optionen. Du kannst die Pfosten einbetonieren oder ganz einfach nur eine Einschlaghülse in die Erde klopfen, in welcher der Pfosten anschließend befestigt wird. Option 2 ist sicherlich am bequemsten, doch dadurch wird dein Projekt schnell ganz teuer. Denn eine Einschlaghülse kostet zwischen 10 und 15 Euro. Wenn man bedenkt, dass man alle 1,5m eine solche Einschlaghülse benötigt, dann weicht man doch besser auf Option A aus. Der Beton ist schnell angemischt und auch jemand mit zwei linken Händen kriegt das hin.

Maschendrahtzaun aufbauen – So funktioniert’s

  • Zaunverlauf durch Richtschnur markieren: Du bindest eine Schnur von Ecke zu Ecke, um eine gerade Linie zu bilden.
  • Einbetonieren der Pfosten: Alle 1,5m buddelst du ein ca. 30cm tiefes Loch, um die Pfosten einzubetonieren. Die Tiefe ist abhängig von den von dir gekauften Pfosten. Am unteren Bereich ist eine kleine Schnalle zum Einhängen des Zauns. Diese sollte knapp über der Erde bleiben. Du solltest dem Beton etwa einen Tag zum Festigen geben, bevor du anfängst, den Zaun einzuhängen. An den Ecken wird jeweils eine Querstrebe gesetzt. Diese dient der Befestigung des Zauns. Am besten die Seitenstrebe vorab hinhalten, um die Position für das Loch zu finden.
  • Spanndrähte anbringen: Wenn alle Pfosten stehen, montierst du sogenannte Spanndrähte am oberen und unteren Bereich des Pfahls. Gib dafür den Draht in das Loch am Drahtspanner und wiederhole den Vorgang am gegenüberliegenden Pfosten. Mit einem Maulschlüssel kannst du den Draht seitlich am Vierkant spannen. Die Drahtüberstände einfach abschneiden.
  • Zaun einhängen: Nun musst du den Zaun auf die Spanndrähte hängen. Hierfür am besten mit Handschuhen arbeiten, da du den Draht leicht aufbiegen und wieder zubiegen musst. Nach ein paar Meter tun einem sonst die Finger weh. Sobald du einen Pfahl erreichst, solltest du sicherstellen, dass der Zaun maximal gespannt ist.

 

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