Bisphenol A – Das unsichtbare Gift in unseren Lebensmitteln

Bisphenol A ist ein Hormongift, welches in den Innenseiten von Konserven verwendet wird, um die Korrosion zu verhindern. Zwar löst es keine akuten Gesundheitsschäden aus, doch es erhöht das Gesundheitsrisiko. Es wirkt sich zum einen auf das weibliche Hormon Östrogen aus und soll Beeinträchtigungen der Gehirnentwicklung, sowie in der Fortpflanzung mit sich bringen. Bisphenol A soll zudem für Kreislauferkrankungen, Diabetes und Brust- und Hodenkrebs verantwortlich sein. Während unsere französischen Nachbarn bereits eine striktere Regelung bezüglich des Bisphenol A-Anteils in Konserven durchgesetzt haben, ist der Richtwert bei uns in Deutschland laut Experten zu hoch. Nur bei der Babynahrung wird bisher auf Bisphenol A verzichtet, weshalb das Essen in Glasfläschen verkauft wird.

In einer Studie des BUND konnten in 74% der untersuchten Lebensmittelproben eine Belastung von Bisphenol A feststellen. Besonders hoch sei der Anteil des Giftstoffs in Thunfisch, Tomaten- und Maiskonserven. Durch die Lagerung, sowie den Fett- und Säuregehalt der Lebensmittel können erhöhte Konzentrationen von Bisphenol A freigesetzt werden. Bis Hersteller und Politik handeln, können noch Monate ins Land streichen. Daher gilt es, auf Glasflaschen umzusteigen oder idealerweise auf saisonales Gemüse vom Garten umzusteigen.

Du magst vielleicht auch